Bei produktionskritischen Industriegetrieben ist nicht erst der eingetretene Getriebeschaden das Problem. Entscheidend ist, Veränderungen früh genug zu erkennen, damit noch Zeit für Prüfung, Ersatzteilbeschaffung und eine geplante Instandsetzung bleibt.
Für die Zustandsüberwachung von Industriegetrieben stehen unterschiedliche Verfahren zur Verfügung. Neben der bekannten Schwingungsmessung können unter anderem Temperatur, Schmierstoff, sichtbarer Zustand sowie metallischer Verschleiß wichtige Informationen über die Entwicklung eines Getriebes liefern.
Besonders interessant ist eine Möglichkeit, die in vielen Produktionsbetrieben deutlich weniger bekannt ist: Bei ölumlaufgeschmierten Getrieben können metallische Verschleißpartikel im Ölstrom kontinuierlich erfasst werden. Damit lässt sich die Entwicklung des mechanischen Verschleißes online überwachen, ohne die Getriebeüberwachung ausschließlich auf Schwingungsdaten zu stützen.




